Tino Eisbrenner – beim „PAX – Das Weltfriedensfestival“
24. Juli um 14:00
Wie kann Kultur und Musik die Völker zusammenführen und Vertrauen bilden (Diplomatenzelt)
https://pax.family/programm/diplomatenzelt
„Dieses Jahr haben wir neben dem Vortragszelt ein zweites Zelt mit Diskussionsrunden und Vorträgen über die Verständigung zwischen den Völkern.
Lerne Referenten kennen, die sonst nur bei YouTube zu sehen sind, und komme mit ihnen ins Gespräch.“
Das Jahr 2025 sah den Songpoeten, Komponisten, Buchautor und Friedensaktivisten Tino Eisbrenner im 45. Jahr seiner Bühnenpräsenz. Seine ersten Hits machten den damals 20Jährigen zum Jungstar der letzten Generation von DDR-Fernsehgesichtern. Sein Oeuvre umfasst derzeit dreiundzwanzig musikalische und zwei literarische Alben, sowie sechs Bücher autobiographischen Charakters. Gerade veröffentlichte er sein Buch „Kraniche – Shuravli“ auch in russischer Ausgabe, in dem er über seine Reise zu einem internationalen Songcontest erzählt, die ihn im Mai 2023 nach Moskau führte, wo er für Deutschland Platz II belegte. Für ein Deutschland übrigens, dessen öffentlicher Teil ihm dafür keineswegs dankt. Seine Überzeugungen und Argumentationen, dass die Kunst vermittelnder Friedenspfad zwischen den Völkern sein und bleiben muss, prägen dennoch dieses neue Buch, wie auch die 2025er Alben „Kompass“ und „Mein russisches Album“, sowie Eisbrenners Konzertabende, mit denen er nonchalant lesend, spielend und singend durch sein eigenes Schaffen aber auch das großer Meister vergangener Epochen wandert „Mir schauen Wyssotzki, Waits oder Weill genauso über die Schulter, wie Hölderlin, Heine, Puschkin, Villon, Neruda oder Brecht. Alles Künstler, deren Unterhaltung kennzeichnete, dass sie den Begriff begriffen hatten, weil es darin auch das Wort Haltung zu entdecken gilt. Manchmal geben sie mir die Hand – und dann nehme ich die auch. Man wird nicht dümmer dabei“, erklärt Eisbrenner. Und vielleicht ist dies genau das, was ihn zu einem der vielseitigsten Künstler und engagierten Friedensaktivisten unserer Tage macht, der dabei den eigenen Kompass nie zu verlieren scheint.
