Songpoet, Friedensberichterstatter

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Eisbrenner & Tatanka Yotanka – „da capo“

Kurzinfo

In kraftvoller Rock-Quartett-Besetzung folgt Tino Eisbrenner (voc, blues-harp, git) seiner Intention des musikalischen Grenzgängers und Brückenbauers. So setzt er mit EISBRENNER & TATANKA YOTANKA sein eigenes Songmaterial aus vier Jahrzehnten in Szene. Dabei arbeitet das Quartett mit Mathias Fuhrmann (dr), Oli Siegmann (b), Alejandro Soto Lacoste (keyb/git./akk.) und Eisbrenner) ausgesprochen selektiv. Es sind die emotionale Wucht und meditative Kraft, die das Publikum in ihren Bann ziehen. Elektrosound, der aber auch immer wieder Akustikrock-passagen einwebt. Abgestimmt auf die Inhalte und die Stimmfarben des Rockpoeten Eisbrenner selbst, dem man seine Botschaft abnimmt, weil er sie lebt. Das Publikum ehrt ihn für seine humanistische Haltung und die Kraft seiner Lebenspoesie, die er offenherzig teilt. Seine Bücher und Songtexte sind analytisch und gesellschaftskritisch, ohne dabei den Sinn für das Lyrische und auch Komische unserer Zeit zu entbehren.
Viele Jahre Live- und Studioarbeit haben das Quartett zusammengeschmiedet aber noch nie haben die vier Musiker so reduziert und fundamental miteinander gespielt. Mit Soto Lacoste arbeitet Eisbrenner zusammen, seit er ihn vor 18 Jahren in Chile kennenlernte und nach Deutschland einlud, in diversen musikalischen Projekten. Oliver Siegmann ist seit 1987 Eisbrenners Bassist und Mathi Fuhrmann kam in den Neunzigern zur Bandfamilie. „Rockmusik ist Aufbegehren, ist Rebellion“, sagt der sozial engagierte und politisch aktive Friedensaktivist Eisbrenner. Und so borgt er sich für seine Band den Namen Tatanka Yotanka (engl.: Sitting Bull) von dem legendären Häuptling und heiligen Mann der Dakota, der für seinen Freiheitskampf und das Aufbegehren gegen die Macht und Gesetze des weißen Amerika berühmt und zum Märtyrer wurde. Eisbrenner selbst zog es nach der „Wende“ zu seinen Kindheitsidolen und für ein paar Jahre fand er eine zweite Heimat bei den Maya-Indianern Mexicos. Dass Tatanka Yotanka das wissende Publikum an Neil Young & Crazy Horse (Dakotahäuptling und Kampfgefährte von TY) erinnern könnte, ist kein Versehen, sondern Hommage.
„Mit diesem Programm wecken wir die Geister unserer Ursprünge“, erklärt Eisbrenner, „die Geister unserer eigenen musikalischen Kraft, die wir gemeinsam seit 30 Jahren entfalten und entwickeln. Wir rufen sie und sie vereinen sich, wenn wir zusammen spielen. So entstehen die spirituellen Momente unserer Konzerte, die uns alle tiefer atmen lassen…“ Eisbrenner, Mitbegründer der Initiative „Kultur ins Grundgesetz“ und passionierter Friedensbotschafter, mischt sich auch 2024künstlerisch in den politischen Diskurs ein. Er tut es mit seinem zweiundzwanzigsten Album „Kalumet“ und dem Buch „Kraniche“, wie auch seinem offenen Brief nebst Petition an die Bundesregierung „Kultur ist Frieden – Frieden braucht Kultur. Kein Zurück zur Barbarei“, in dem er sich gegen die staatlich konditionierte Russophobie in Deutschland ausspricht.

Besetzung

  • Tino Eisbrenner (voc., harp., perc.)
  • Oliver Siegmann (bass)
  • Mathias Fuhrmann (drums)
  • Alejandro Soto Lacoste (keyb., git., akk.)

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